Unterdessen meinen Beobachter, dass die bilateralen Gesprächen zwischen Iran und anderen teilnehmen Ländern dieser Gruppe zu einer transparenteren Ausgangsposition geführt haben. Wien wird vom 16. bis 20. Juni Gastgeber der Verhandlungsteilnehmer sein. Man wird eine umfassende und endgültige Endvereinbarung ausarbeiten und Ende vergangenen Jahres wurde bei Gesprächen eine erste Einigung erzielt. Man vereinbarte zudem, bis zum 20. Juli zu einer endgültigen Lösung zu kommen. Bislang wurden vier Verhandlungsrunden geführt. Sie haben zwar noch kein abschließendes Resultat aufweisen können, doch aus Sicht beider Seiten waren die Gespräche konstruktiv und nützlich. Die Differenzen um das iranische Atomprogramm dauern nun seit einem Jahrzehnt an und viele Beobachter glauben, dass eine Einigung nicht einfach zu erzielen sei und eines permanentes Einsatzes und Bestrebens bedürfe. Die neuen Verhandlungen kamen nach der Amtsübernahme von Präsident Rohani in Iran zustande, sowohl Iran als auch die G5+1 zeigten, dass sie ernsthafte Resultate bei diesen Gesprächen fordern.